TOUR Transalp 2019 - Etappe #5

Livigno -> Aprica

Es sind bereits über 500 km gefahren und über 11.000 Höhenmeter erklommen, nichtsdestotrotz bleibt es bis nach Riva del Garda noch ein weiter Weg. Tag 5 begann so, wie der 4. Tag endete, und auch jener davor: Sonne pur und hochsommerlich warm. Auch wenn die Höhe – Livigno liegt auf knapp über 1.800 m – für etwas kühlere Temperaturen am Start sorgte. Doch im Mittelpunkt des heutigen Tages stand er: der Mortirolopass (1.852 m), berüchtigt und fast schon gefürchtet aufgrund seiner durchschnittlichen Steigung von über 10% auf 12 km!
Unsere Jungs Richard Palma und Christian Resch vom Team Kaltern am See konnten die ersten beiden Pässe – den Passo d’Eira (2.208 m) und den Passo del Foscagno (2.291 m) – nahezu problemlos bewältigen, und sammelten in der anschließenden Abfahrt die Kräfte für den dritten Anstieg: eben jener Rampe für Kletterspezialisten, an welcher man sich am Denkmal des verstorbenen Marco Pantani vorbei quält.
Oben angekommen galt es noch, nach der brutalen Anstrengung die 30 Kilometer sicher ins Ziel zu kommen. Dies schafften unsere beiden Rennfahrer, verloren aber ärgerlicherweise aufgrund eines Platten (Richard) wenige Kilometer vor dem Zielstrich noch etwas Zeit gegenüber einigen Konkurrenten aus derselben Kategorie. Um kurz nach 13 Uhr überquerten die zwei Dynamic Biker das Ziel in Aprica, und freuten sich über die 5.schnellste Zeit der Grand Masters. Damit konnte der momentane 4. Platz in der Gesamtwertung weiter gesichert werden. Zudem ist das Gespann aktuell die schnellste rein Südtiroler Mannschaft.

Ergebnisse 5. Etappe 110 km 2.460 Hm

Kategorie Grand Master
1. BikeCity & HILL Racingteam 3:45.59 h
2. Team Canada 1 3:54.19 h
3. Team Hhp 4:05.06 h
5. Kaltern am See 4:07.13 h
 

Gesamtwertung nach 5/7 Etappen:

Kategorie Grand Master
1. BikeCity & HILL Racingteam 19:02.10 h
2. Team Canada 1 19:33.44 h
3. Wase Wolves 19:40.53 h
4. Kaltern am See 20:51.57 h
 
Etappe Nummer 6 führt uns am morgigen Freitag ins ital. MTB-Mekka VAL DI SOLE: Ziel ist das dortige kleine Dorf Ossana. Die Etappe selbst ist im Vergleich zu den Vortagen nicht so hart. Zwar ist erneut der Mortirolo ( und im Anschluss auch der Passo del Tonale ) zu befahren, aber nicht mehr so lang und steil, und mit etwas welligem Profil (1.000 Höhenmeter auf knapp 28 km verteilt). Auch der Tonalepass weist von Ponte di Legno kommend, keine überaus steilen Ansteige auf. Interessant wird dann in Osanna der Schlussanstieg, mit einer Schotterstraße auf den letzten 1,5 Kilometern.
 
lg md sm xs