11. Rampilonga

12.9.1999

Die letzte Edition des zweiten Jahrtausends, die Königin!

Die letzte Rampilonga dieses Jahrtausends, das fünfte und letzte der Pro Trek Rampitour, war sicherlich die schönste in der Geschichte von elf Jahren Rennsport.

Ein Tag zum Einrahmen, sonnig und warm. Claudio Vandelli war derjenige, der die Rampilonga belebte, nachdem sie mit 3870 Radfahrern weggedrängt worden war. Auf der ersten Rampe, die zur Lusia hinaufsteigt, wurde das Gesetz des Stärkeren durchgesetzt. Der Aufstieg der Lusia ist tödlich, und die Auswahl war sehr streng. Nach dem GPM tauchten die Teilnehmer kopfüber in Richtung des Talbodens ab, und hier kam die Wende. Vandelli hatte einen Reifenschaden und verlor fast zwei Minuten, bevor er wieder in den Sattel stieg, und so kam es, dass Alessandro Checuz ganz allein in Führung ging. Nach knapp zwei Stunden (1h59'33") überquerte Checuz zufrieden, aber sichtlich bewegt die Ziellinie mit erhobenen Armen, während ihn die Alpen-Fanfare mit Musik begrüßte. Nach fast einer Minute erschien Massimo DeBertolis und unmittelbar danach Mirko Bruschi.

Unter den Frauen - wie sollte es anders sein - siegte Paola Pezzo, die ihren Namen zum zweiten Mal nach 1990 in die Siegerliste eintrug mit der Zeit von 2h29'21". Etwas distanzierter um etwa 15', aber glücklich wie eine Siegerin, die Genuesin Daniela Porta in ihrem ersten Rennjahr; dritte die Fleimstalerin Elena Giacomuzzi.

Während die Ausgabe '99 ihre Tore schloss, dachten die Organisatoren bereits an jene von 2000. Riccardo Taroni hat für das nächste Jahr nichts Erstaunliches im Sinn, sondern die Konsolidierung eines Rennens, welches sich als Königin erwiesen hat und es auch in Zukunft bleiben will: immer "Regina"!

(Rampistory)

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